Geschichte

Zunächst trafen wir uns im stillen Kämmerlein, wir experimentierten, probierten, testeten. Neue Stücke wurden ausgegraben, alte bekannte in ein neues Gewand gekleidet. Wir waren begeistert und wollten nun auch andere an unseren Ergebnissen teilhaben lassen.

Konzert 2000 im Kempinski Dresden

Konzert 2000 mit Michael Chance im Hotel Kempinski, Taschenbergpalais Dresden

 

Aber es fehlte noch eine Spielstätte, wo die Musik gehört werden konnte. Die historischen Instrumente brauchen einen passenden Raum, in welchem sich die Klänge entfalten können. Wie gerufen kam in dieser Zeit die Möglichkeit, im gerade frisch renovierten Schloß Schönefeld in Leipzig ein Benefizkonzert für die dort ansässige Förderschule zu gestalten. Wir waren von der Akustik des kleinen Saales sofort so angetan, daß wir kurze Zeit später unsere Konzertreihe "Schönefelder Schloßkonzerte" gründeten.

Nach dem überfüllten Eröffnungskonzert am 12. März 1995 mit der Chursächsischen Capelle Leipzig und dem englischen Countertenor Michael Chance sowie dem dänischen Cembalisten Lars Ulrik Mortensen mit einem Programm anlässlich des Purcelljahres gab es natürlich auch mal Durststrecken. Manche Konzerte waren schlecht besucht, aber wir gaben nicht auf.

Nun nach über 100 Konzerten sind wir  ein wenig überrascht, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist und auch etwas stolz, dass wir durchgehalten haben und es die Schönefelder Schloßkonzerte noch immer und inzwischen mit einem wunderbaren Stammpublikum gibt.

Anne Schumann, 2012

Aktualisierung: 10.01.2015