| Karten für
20/15
EUR an der Abendkasse Vorbestellungen und Infos über (0341) 213 13 31 |
Konzerte im Schloß Schönefeld 2012Das nächste Konzert:
Vorangegangene Konzerte:
Schönefelder Schloßkonzert Die musikalischen Schätze im Dresdner Schranck II durften Sie bereits im letzten Jahr in verschiedenen Programmen der Schönefelder Schloßkonzerte kennenlernen. Bei einer weiteren Erkundungstour durch die Manuskripte stießen wir auf neue interessante Werke, u.a. eine Suite mit dem Titel "Harlequin restored", Musik zu einer Pantomime aus England? Gut, dachten wir, das gibt einen schönen Titel für unser nächstes Konzert zur Faschingszeit. Aber nicht immer ist die Idee so gut wie die Verwirklichung derselben. Doch hören Sie selbst zum Konzert am 11. Februar, was aus diesem Harlekin geworden ist. Es erwartet Sie ein Programm mit hoher und tiefer Streichermusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Dazwischen streuen wir Anekdoten von Musikern aus eben dieser Zeit.
Schönefelder Schloßkonzert Pythagoras in der Schmiede Nach einer alten Legende soll Pythagoras in einer Schmiede den Wohlklang von zusammenklingenden Hämmern entdeckt haben, deren Gewichte in bestimmten Verhältnissen standen. Diese Beobachtung bildete den Ausgangspunkt für Experimente, welche zur Grundlage für die musiktheoretische Beschreibung von Intervallen wurden. Die Legende hatte zur Folge, dass Pythagoras in der römischen Kaiserzeit und im Mittelalter als Erfinder "der Musik", sozusagen der Musiktheorie, bezeichnet wurde. Rupert Ignaz Mayr (1646 – 1712) benannte seine sieben Suiten für Streicher nach dieser Legende das „Pythagorische Schmids-Füncklein“. In unserem Programm zum 300. Todestag Mayrs erklingen drei dieser wunderschönen Suiten, sowie Gesangswerke aus der Sammlung „Sacri concentus“ von 1681. Sopransolistin des Abends wird die bekannte Leipziger Sängerin Gesine Adler sein. Rupert Ignaz Mayr wurde in Schärding geboren. Er war als Violinist zunächst in Eichstätt, später in Regensburg und Passau tätig. 1685 wurde er an die kurfürstliche Hofkapelle in München berufen. Lange Zeit glaubte man, Mayr sei vom Kurfürsten Max Emanuel nach Paris zu Studien bei Lully geschickt worden. Inzwischen fand man Aufzeichnungen, aus denen ersichtlich wird, dass es sich hierbei um einen anderen Mayr, Dominicus mit Vornamen, handelte. Mayr ging 1706 als bischöflicher Hofkapellmeister nach Freising. Dort starb er am 7. Februar 1712.
|
Rückblick:Konzerte 2011Konzerte 2010 Konzerte 2009 Konzerte 2008 Konzerte 2007 Konzerte 2006 Konzerte 2005 |
| Seitenanfang |
| [Valid XHTML 1.0!] [Valid CSS!] |